Bedburg-Hau

Ansichtskarte Bedburg-Hau (um 1962)

1800: Mairie Till (Gemeinden Till, Moyland, Schneppenbaum, Hasselt, Qualburg, Riswick)

1816: Bürgermeisterei Till (Gemeinde Till-Moyland, Schneppenbaum, seit 1820/25: Louisendorf)

1945: Amt Till (Gemeinden Till-Moyland, Schneppenbaum, Louisendorf, Hau)

1953: Amt Till (Gemeinden Till-Moyland, Schneppenbaum, Louisendorf, Hau, Reichswalde)

1969: Gemeinde Bedburg-Hau (Ortsteile Till-Moyland, Schneppenbaum, Hasselt, Qualburg, Louisendorf, Hau, Huisberden)

Der zweiteilige Name der Gemeinde "Bedburg-Hau" leitet sich vom Prämonstratenserinnenstift Bedburg und von der Rodungssiedlung Hau ab.

Im Zusammenhang mit der Errichtung der Rheinischen Provinzial-Heil-und-Pflegeanstalt (Eröffnung: Juli 1912) wurde auch der Staatsbahnhof Hau errichtet. Nachdem der Minister der öffentlichen Arbeiten in Berlin die Namensgebung "Bedburg-Hau" für die Bahnstation festlegte, wurde auch die Provinzial-Heil-und-Pflegeanstalt mit der Bezeichnung "Bedburg-Hau" versehen. Hau war die größte Gemeinde des Amtes Till, Bedburg die größte Pfarrgemeinde.

Heimat aus der Vogelperspektive

Einen ungewohnten Blick auf die Heimat bieten Videos von Horst Angenendt, die der Geschichtsverein freundlicherweise hier zeigen kann.

Video 1: Hau und Schneppenbaum

Video 2: Louisendorf, Till-Moyland, Huisberden, Qualburg, Hasselt