Bedburg-Hau

Ansichtskarte Bedburg und Hau (um 1960)
Ansichtskarte Bedburg und Hau (um 1960)

Die Gemeinde Bedburg-Hau wurde am 1. Juli durch das Inkrafttreten des Gesetzes zur Neugliederung des Landkreises Kleve gebildet. Das Gemeindegebiet umfasst die Ortsteile Hasselt, Hau, Huisberden, Louisendorf, Qualburg, Schneppenbaum und Till-Moyland. Die Ge­meinde Bedburg-Hau ist Rechtsnachfolgerin des Amtes Till.

Der zweiteilige Name "Bedburg-Hau" leitet sich vom Prämonstratense­rinnen­stift Bedburg und von der Rodungssiedlung Hau ab. Im Zusam­menhang mit der Errichtung der Rheinischen Provinzial-Heil-und-Pflegeanstalt (Eröffnung: Juli 1912) wurde auch der Staatsbahnhof Hau errichtet. Nachdem der Minister der öffentlichen Arbeiten in Berlin die Namensgebung "Bedburg-Hau" für die Bahnstation festlegte, wurde auch die Provinzial-Heil-und-Pflegeanstalt mit der Bezeichnung "Bedburg-Hau" versehen. Als die Gemeinde Bedburg-Hau 1969 gebildet wurde, war Hau die größte Gemeinde, Bedburg die größte Pfarre im Gebiet des Amtes Till.

1800: Mairie Till (Gemeinden Till, Moyland, Schneppenbaum, Hasselt, Qualburg, Riswick)

1816: Bürgermeisterei Till (Gemeinden Till-Moyland, Schneppenbaum, seit 1820/25: Louisendorf)

1945: Amt Till (Gemeinden Till-Moyland, Schneppenbaum, Louisendorf, Hau)

1953: Amt Till (Gemeinden Till-Moyland, Schneppenbaum, Louisendorf, Hau, Reichswalde)

1969: Gemeinde Bedburg-Hau (Ortsteile Till-Moyland, Schneppenbaum, Hasselt, Qualburg, Louisendorf, Hau, Huisberden)

Heimat aus der Vogelperspektive

Einen ungewohnten Blick auf die Heimat bieten Videos von Horst Angenendt, die der Geschichtsverein freundlicherweise hier zeigen kann.

Video 1: Hau und Schneppenbaum

Video 2: Louisendorf, Till-Moyland, Huisberden, Qualburg, Hasselt