Mundart in Bedburg-Hau

Einmal im Monat, mittwochs, trifft sich die Mundartgruppe in den Räumen des Heimatvereins an der Mühlenstraße in Schneppenbaum.

Leider werden die Mitglieder nicht jünger. Und so haben auch die »Plattprooters « Nachwuchssorgen. Schön wäre es, wenn auch jüngere Leute sich den »Plattprooters üt Schnäppenboom« anschließen würden. "Vööl Pläsier än guje Onderhaldung!«

 

Sprache im Rheinland

Das LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte hat die Homepage "Sprache im Rheinland" in neuer und erweiterter Form online gestellt.

Neben interaktiven Anwendungen, wie der „Sprechenden Sprachkarte“ (über 150 Dialektaufnahmen) und dem regionalen „Mitmach­wörterbuch“, finden Sie hier jetzt das neue Wissensportal „Sprache im Rheinland“. Sie interessieren sich für Herkunft und Bedeutung von rheinischen Namen wie "Jupp Schmitz" und "Mia Peters"? Diese und viele weitere Vor-, Familien-, Orts-, Gewässer- und Straßen­namen haben wir näher unter die Lupe genommen. Daneben finden Sie umfangreiche Informationen zu Dialekten und Regiolekten:
Wo sagt man zur Zwiebel „Öllich“ und wo heißt sie „Look“? Und wo ist man zum Beispiel „auf Jück“, „auf Schöcklebomm“ oder „auf Jusch/Jüsch“? Ein Blick auf die über 100 Sprachkarten gibt Aufschluss über die regionale Verteilung von typisch rheinischen Wörtern. Aber auch die Sprecher*innen selbst stehen bei uns im Scheinwerferlicht: Bei wem ist ein Satz wie „Et blief hück nix övver“ zu hören? Und bei wem klingt das eher so: „Et bleibt heute nix übber“?

Natürlich ist das Wissensportal noch längst nicht vollständig – das LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte arbeitet weiterhin daran und stellt Woche für Woche weitere Artikel, Sprachkarten und Tonaufnahmen ein.

(Text: LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte)